Geschichte Rebberg Schloss Wartenfels

Auf alten Stichen welche das Schloss Wartenfels zeigen, ist südlich des Schlosses ein Rebberg abgebildet.
Die Reblaus zerstörte um das Jahr 1870 viele Rebberge in der Schweiz, so auch den Rebberg am Südhang der Wartenfels oberhalb Lostorf.

2002 beschloss die damalige Schlosswartfamilie Haefeli mit der Familie Monnerat, aus Niedergösgen, am selben Standort das historische Rebgut wieder zu beleben.

2008 erwarb die Familie Müller den Rebgemeinschaftsanteil der Familie Haefeli.
2023 übergab die Familie Monnerat ihre Anteile ebenfalls an die Familie Müller.

Der Rebberg wurde, wegen der Nachfrage an Wein, laufend vergrössert.
Die Rebfläche beträgt heute 32 Aren.

Es wurden pilzwiderstandsfähige Rebsorten gepflanzt, die mit einem Minimum an Pflanzenschutzmitteln auskommen und für die Reblage im Jura genug resistent sind.

Bei den weissen Trauben wurden die Sorten Johanniter (55%) und Seyval Blanc (45%) angepflanzt.

Bei den roten Trauben die Sorten Cabernet Jura (85%) und Regent (10%).

Es wurde auch eine Reihe Blauburgunderreben (5%) gepflanzt. Dies als Hommage an das Schloss und dessen Tradition, da die Blauburgunderrebe als Königin der Rotweintrauben bezeichnet wird (keine Piwi-Sorte).

Beim Wartenfelser werden nur Trauben die am Schlosshang wachsen, geerntet und verarbeitet. Das Traubengut wird von der Familie Fürst in Hornussen gekeltert.

Im konventionellen maschinellen Rebbau werden pro 10.000 m2 Rebfläche 40 Arbeitsstunden pro Jahr aufgewendet. Für die 3.200 m2 Rebfläche am Schlosshang investieren wir, mit unseren Helfern, pro Jahr rund 400 Stunden Handarbeit.

Schlosswein